AutoGlobal: Resolution der Konferenz

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13.06.2014 Anfang Juni trafen sich über 120 Arbeitnehmervertreter und Gewerkschafter aus Deutschland, Österreich, der Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn im Rahmen des Projekts AutoGlobal.

Bayerns IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler.

Im Rahmen der Konferenz berieten sie über die Situation der Auto- und Zulieferindustrie und die Lage der Arbeitnehmer in der Branche. In einer Resolution formulierten sie Anforderungen für die Entwicklung der Branche an die Politik ihrer Länder.

Essentieller Teil der Gesamtwirtschaft

Auf Basis des Wiener Memorandums arbeiten die Gewerkschaften IG Metall, OS Kovo und OZ Kovo, ProGe, Skei und Vasas schon seit vielen Jahren eng zusammen. In ihren Ländern ist die Auto- und Zulieferindustrie eine der wichtigsten Branchen überhaupt und bildet einen essentiellen Teil der Gesamtwirtschaft mit hunderttausenden Beschäftigten.

Die Gewerkschaften weisen angesichts dieser herausragenden Bedeutung der Branche auf die Risiken hin, die deren aktuellen Spitzenplatz in der weltweiten Industrielandschaft bedrohen. Unter anderem warnen sie vor der Gefahr, dass sich die derzeitigen Zentren der Branche und damit die Wertschöpfungsketten insgesamt vor allem nach Asien verlagern.

Resolution für die Zukunft

An die Unternehmen appelliert die Konferenz mit ihrer Resolution (siehe Download), die trotz zunehmend vergleichbarer Produktivität und ähnlicher Lebenshaltungskosten unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbedingungen mit verbindlichen sozialen und tariflichen Mindeststandards aneinander anzugleichen. Die Politik der jeweiligen Staaten und der Europäischen Union fordert die Konferenz zu Schritten in die selbe Richtung auf und verlangt generell von ihr, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft der Branche aktiv zu fördern.

Die Resolution kann man über untenstehenden Link als PDF herunterladen.

Anhang:

Resolution

Resolution

Dateityp: PDF document, version 1.6

Dateigröße: 1114.3KB

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Letzte Änderung: 13.06.2014