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Transformation

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05.02.2019 Transformation Wie sich Leben und Arbeiten weiter verändern werden Info-Reihe: Klimapolitik und Mobilität

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Transformation Wie sich Leben und Arbeiten weiter verändern werden

Info-Reihe: Klimapolitik und Mobilität

Was ist das?

Im Pariser Klimaabkommen von 2015 hat die Weltgemeinschaft beschlossen, dass die Erderwärmung im Vergleich zu der Zeit vor der Industrialisierung um weniger als zwei Grad Celsius steigen soll. Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Das ist nur zu schaffen, wenn es den einzelnen Ländern gelingt, ihren CO2-Ausstoß deutlich zu verringern. Das ist nur möglich, wenn mehr Elektrofahrzeuge als gegenwärtig auf den Straßen fahren. Energie- und Mobilitätswende sind damit zwei Seiten derselben Medaille. Dazu kommt: So wichtig eine nachhaltige, Beschäftigung sichernde Energiewende ist, so wichtig ist es, den Umbruch, vor dem die Autobranche steht, so zu gestalten, dass die Beschäftigten nicht unter die Räder kommen.

Was kommt da auf uns zu?

Die Automobilbranche steht vor einem gewaltigen Umbruch. In den kommenden Jahren werden sich neue Technologien, neue Produktionsverfahren, Kooperationspartner, neue Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte sowie neue Formen der nationalen und internationalen Arbeitsteilung entwickeln. Letztlich stehen erfolgreiche Produkte, Technologien und Entwicklungsprozesse zur Disposition, Tätigkeitsprofile und Qualifikationsanforderungen werden sich wandeln. Sichtbar wird das etwa bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen.

Was können wir tun?

Die Studie "Wirkungen der Fahrzeugelektrifizierung auf die Beschäftigung am Standort Deutschland" ("ELAB") zeigt, dass mit dem Umsrüsten auf Elektrofahrzeuge einiges auf die Autoindustrie zukommt. Vor allem auf die etwa 100 000 Beschäftigten, die Antriebsstränge herstellen. So kann die Zunahme von Elektrofahrzeugen dazu führen, dass in der Autoindustrie um 2030 rund 76 000 Arbeitsplätze in der Antriebstechnik überflüssig werden. Herausforderungen, die aber zu meistern sind. Unternehmen müssen Konzepte entwickeln und Geld investieren, um die Standorte und Beschäftigung zu sichern. Die Branche muss sich mit den besten Umwelttechnologien rund ums Auto eine Poleposition im internationalen Wettbewerb sichern, um auf Dauer sichere Arbeitsplätze zu bieten. Die Beschäftigten brauchen Perspektiven. Weiterbildung ist der zentrale Schlüssel dazu. Die Bundesregierung muss ein schlüssiges Konzept für die nötige Infrastruktur vorlegen, vor allem für Ladestationen, Stromverteilnetze und ausreichenden Strom aus erneuerbarer Energie.

Letzte Änderung: 31.01.2019


Adresse:

IG Metall Augsburg | Am Katzenstadel 34 | D-86152 Augsburg
Telefon: +49 (821) 72089-0 | Telefax: +49 (821) 72089-50 | | Web: www.igmetall-augsburg.de

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